Tagesheiliger, Spruch des Tages





Tagesspruch Pater Pio 2018





18.11.2018
Gott hat mir diese meine arme Schwester gegeben,
und Gott hat sie mir genommen.
Gelobt sei Sein heiliger Name!
In diesem Ausruf und in dieser christlichen Ergebung
finde ich die nötige Kraft,
unter der Last des Schmerzes nicht zusammenzubrechen.
Auch euch empfehle ich diese Ergebung in den göttlichen Willen,
dann werdet ihr, wie ich,
eine Linderung eures Schmerzes finden.
(Epistolario IV., S. 904)



17.11.2018
Es gibt nichts, das mehr Übelkeit erregt
als eine oberflächliche, leichtsinnige und überhebliche Frau,
besonders wenn sie verheiratet ist.
Die christliche Ehefrau muss eine Frau
von fester Frömmigkeit in Bezug auf Gott sein,
der Friedensengel in der Familie,
voll Würde und Freundlichkeit
gegenüber dem Nächsten.
(Archiv Padre Pio)



16.11.2018
Die wichtigste Selbstverleugnung
und Opferbereitschaft ist jene,
die man am häuslichen Herd ausübt.
(Francesco Morcaldi, 167)



15.11.2018
Sei in deiner Familie die Seele,
voll tiefer Überzeugung,
lächelnd im Verzicht
und in der ständigen Aufopferung
deiner selbst.
(Angela Serritelli, 43)



14.11.2018
Der Herr segne euch und lasse euch das Joch der Familie
weniger schwer wiegen.
Seid immer brav und denkt daran,
dass die Ehe schwierige Pflichten mit sich bringt,
die nur mit Hilfe der göttlichen Gnade erleichtert werden können.
Seid dieser Gnade immer würdig, und der Herr möge euch
bis in die dritte und vierte Generation erhalten.
(Agostino da San Marco in Lamis, 169)



13.11.2018
Meine geliebten Töchter, legt alles ergeben in die Hände unseres Herrn,
schenkt Ihm den Rest eurer Jahre und bittet Ihn immer wieder,
dass es euch gelingen möge, eure Zeit so zu gebrauchen und so zu leben,
wie es Ihm gefällt.
Belastet euer Herz nicht mit eitlen Versprechungen von Ruhe,
Genuss oder Verdiensten,
sondern bietet es eurem göttlichen Bräutigam frei von jeglichen Gefühlen,
außer Seiner keuschen Liebe, dar.
Bittet Ihn, dass Er es ausschließlich und in reinster Weise
mit den Gefühlen, Wünschen und dem Willen Seiner Liebe anreichere,
damit euer Herz, der Perlmuttmuschel gleich,
nichts anderes als den Tau des Himmels empfange
und nicht das Wasser der Welt.
Dann werdet ihr sehen, dass Gott euch helfen wird
und dass ihr viel leisten werdet,
sowohl bei der Entscheidung als bei der Durchführung.
(Epistolario III., S. 569)


12.11.2018
Ich flehe euch an, meine lieben Töchter, um der Liebe Gottes Willen,
habt keine Angst vor Gott, denn Er will euch nichts Böses;
liebt Ihn sehr, denn Er will euch nur Gutes tun.
Geht einfach und sicheren Schritts mit festem Entschluss voran
und verwerft das Nachgrübeln über eure Fehler als boshafte Versuchung.
(Epistolario III., S. 569)



11.11.2018
Ich sehe, dass in euren Seelen alle Jahreszeiten vereint sind:
Manchmal fühlt ihr den Winter voller Unfruchtbarkeit,
Unlust, Zerstreuung und Langeweile,
dann wieder den Morgentau des Mai mit dem Duft der heiligen Fioretti
und dazu den heißen Wunsch, unserem göttlichen Bräutigam zu gefallen.
Nun bleibt noch der Herbst, von dem ihr glaubt,
er brächte euch keine besonderen Früchte.
Es kommt jedoch recht oft vor,
dass der Ertrag beim Korndreschen und Weinpressen höher ausfällt,
als die Mahd und die Weinlese es versprachen.
Ihr möchtet gerne, dass alles im Frühling und im Sommer geschehe;
aber nein, meine lieben Kinder, gerade dieser Wechsel ist notwendig,
in unserem Inneren genauso wie in der Natur.
Im Himmel wird alles wie im Frühling sein, was die Schönheit anbelangt;
alles wie im Herbst im Bezug auf die Freuden und den Genuss;
alles wie im Sommer, was die Liebe betrifft.
Es wird keinen Winter geben.
Hier auf Erden aber ist der Winter notwendig,
zur Übung der Selbstverleugnung und des Opferwillens
sowie für tausend kleine, aber schöne Tugenden,
die man nur in der Zeit der Unfruchtbarkeit erlernt.
(Epistolario III., S. 587 ff.)



10.11.2018
Ich finde nicht nur nichts dagegen einzuwenden,
dass du bei deiner Abreise aus Casacalenda
die Besuche bei deinen Bekannten erwiderst,
sondern ich halte es sogar für deine Pflicht, dies zu tun.
Pietät nützt bei allem und allem passt sie sich,
den Umständen entsprechend an,
nur nicht dem, was man Sünde nennt.
So erwidere nur die Besuche,
und du wirst noch dazu den Lohn des Gehorsams
und den Segen des Herrn erhalten.
(Epistolario III., S. 427)



09.11.2018
Macht von eurem Geld und euren Ersparnissen
christlichen Gebrauch,
dann wird viel Elend verschwinden,
und viele Leidenden und Kummerbeladene
werden Erleichterung und Trost finden.
(Consigli-Esortazioni di Padre Pio, 61)



08.11.2018
Seid im Geist wie die kleinen Bienen,
die nichts anderes als Honig und Wachs in ihren Stock tragen.
Euer Haus sei voll Anmut, Friede und Eintracht,
voll Demut und Frömmigkeit bei der Unterhaltung.
(Epistolario III., S. 563)



07.11.2018
Auch ihr Ärzte seid, wie ich, auf die Welt gekommen,
um eine Aufgabe zu erfüllen.
Aber habt acht, ich spreche zu euch von Pflichten,
in einer Zeit, wo alle nur von Rechten sprechen…
Eure Aufgabe ist es, die Kranken zu heilen;
Wenn ihr aber ans Bett des Kranken nicht auch die Liebe bringt,
dann glaube ich, wird die Medizin nicht viel helfen…
Die Liebe kann nicht ohne Worte auskommen.
Wie könntet ihr sie ausdrücken, wenn nicht durch Worte,
die den Kranken geistig aufrichten?...
Bringt Gott zu den Kranken,
das wird mehr helfen als jede andere Behandlung!
(Zeitschrift „La Casa Sollievo della Sofferenza 5-V-58, S. 28)



06.11.2018
Überlege gut, was du schreibst,
denn der Herr wird dich darüber
zur Rechenschaft ziehen.
Sei vorsichtig, lieber Journalist!
Der Herr möge dir die Zufriedenheit schenken,
die Du dir von deinem Beruf erwünschst.
(Carlo Trabucco, 177)



05.11.2018
Wenn du immer und in allen Dingen
eine redlichere Absicht beweist,
eine größere Genauigkeit,
größere Pünktlichkeit und mehr Großmut
im Dienste des Herrn,
dann wirst du so sein,
wie der Herr dich haben will.
(Giovanni da Baggio, 48)



04.11.2018
Liebe Tochter,
wenn man nach Vollkommenheit strebt,
muss man genau aufpassen,
dass man in allem
nach dem Wohlgefallen Gottes handelt
und man muss versuchen,
auch die kleinsten Fehler zu vermeiden,
immer seine Pflicht zu erfüllen
und im übrigen bei allem Tun
mehr Nachsicht und Edelmut üben.
(Felice Spaccucci, 79)



03.11.2018
Eines Tages fragte ihn einer seiner geistigen Söhne:
Vater, wie kann ich die Liebe vermehren?
Seine Antwort:
Indem du genauestens und mit der rechten Absicht
deine Pflichten erfüllst,
unter Beachtung der Gesetze Gottes.
Wenn du dies mit Ausdauer und Beharrlichkeit tust,
wirst du in der Liebe wachsen.
(Lettere di Padre Pio, 91)


02.11.2018
Meine Kinder, so zu leben,
ohne die eigenen Pflichten erfüllen zu können,
ist sinnlos;
dann ist es besser zu sterben.
(Testimonianze, 96)



01.11.2018
Über allen anderen Dingen,
auch den heiligen,
steht die Pflicht.
(Consigli-Esortazioni di Padre Pio, 60)



31.10.2018
Die Geduld ist umso vollkommener,
je weniger sie mit Eile und anderen Übeln gemischt ist.
Wenn der liebe Gott die Stunde der Prüfung verlängern will,
beklagt euch nicht darüber und fragt nicht nach dem Warum,
sondern haltet euch immer vor Augen,
dass die Kinder Israels vierzig Jahre lang
durch die Wüste ziehen mussten,
ehe sie den Fuß ins gelobte Land setzen konnten.
(Epistolario III., S. 537)



30.10.2018
Der Drang nach dem ewigen Frieden ist gut, ist heilig,
aber man muss ihn zu mäßigen wissen
durch eine vollkommene Ergebung in den Willen Gottes:
Besser hier auf Erden den Willen Gottes erfüllen
als das Paradies genießen.
„Immer leiden und nicht sterben“,
war das Motto der Heiligen Theresia.
Das Fegefeuer (dieser Erde) ist süß,
wenn man aus Liebe zu Gott leidet.
(Epistolario III., S. 549)



29.10.2018
Der Kampf, der dem guten Werk,
das man zu vollbringen beabsichtigt, vorausgeht,
ist wie der Wechselgesang,
der vor dem feierlichen Psalm steht.
(Francesco Morcaldi, 166)



28.10.2018
Wenn wir ruhig und geduldig sind,
finden wir nicht nur uns selbst,
sondern auch unsere Seele,
und mit ihr finden wir Gott.
(Alberto del Fante, 549)



27.10.2018
Der Geist Gottes ist ein Geist des Friedens,
und selbst bei den schwersten Verfehlungen
ist der Schmerz, den Er uns fühlen lässt,
ein ruhiger, demütiger, vertrauensvoller Schmerz,
eben auf Grund seiner großen Barmherzigkeit.
Der Geist des Teufels dagegen macht uns gereizt und verzweifelt
und lässt uns im Schmerz erbittert, ja, zornig gegen uns selbst werden.
während wir doch die Nächstenliebe
als erstes gerade uns selbst gegenüber ausüben müssen.
Wenn dich also der eine oder andere Gedanke
in Erregung und Wut versetzt, denke daran,
dass die Aufregung niemals von Gott kommt,
der ja der Geist des Friedens ist und dir deshalb nur Ruhe schenkt,
sondern vom Teufel.
(Alberto del Fante, 549)



26.10.2018
Verliere nicht den Mut,
wenn du viel arbeiten musst und wenig erntest (…).
Dächtest du daran,
wieviel Mühe jede einzelne Seele Jesus kostet,
würdest du dich nie mehr beklagen.
(Archiv Padre Pio)



25.10.2018
Prägen wir uns tief ins Gedächtnis ein,
was der Göttliche Meister sagt:
Durch unsere Geduld
werden wir unsere Seele besitzen.





24.10.2018
Was sorgt ihr euch darum,
ob Jesus euch durch Wüsten oder fruchtbare Felder
zum himmlischen Vaterland gelangen lässt?
Erreicht man nicht ebenso auf dem einen
wie auf dem anderen Weg die Ewige Seligkeit?
Entfernt jede übermäßige Sorge,
die euch nur aus den Prüfungen erwächst,
mit welchen euch der gütige Gott heimzusuchen beliebt;
und wenn das nicht möglich ist,
verdrängt wenigstens den Gedanken daran
und lebt ganz und gar ergeben in den Göttlichen Willen.
(Alberto del Fante, 561)



23.10.2018
Die ängstliche Eile ist einer der schlimmsten Verräter,
den die wahre Tugend und Frömmigkeit je haben kann.
Sie täuscht vor, zum Guten anzuspornen,
in Wahrheit aber hält sie uns davon ab.
Sie lässt uns nicht voran eilen, sondern bringt uns zu Fall.
Deshalb muss man sich bei jeder Gelegenheit,
besonders beim Gebet, davor hüten,
und damit dies besser gelinge, sollte man daran denken,
dass die Gnaden und Freuden des Gebets
nicht Wasser der Erde, sondern des Himmels sind,
weshalb alle unsere Kräfte nicht ausreichen, sie fließen zu lassen.
Dennoch ist es notwendig, sich mit größter Sorgfalt darauf vorzubereiten,
immer jedoch in Demut und Ruhe.
Man muss des Herz dem Himmel öffnen
und von dort den himmlischen Tau erwarten.
(Archiv Padre Pio)



22.10.2018
Der Weise lobt die starke Frau,
weil ihre Hände ohne Unterlass die Spindel bewegen.
Gern möchte ich euch zu diesen Worten etwas sagen.
Euer Spinnrocken ist die Gesamtmenge eurer Wünsche;
spinnt deshalb jeden Tag dein wenig, verwebt Faden um Faden,
bis eure Pläne Gestalt annehmen,
und es wird euch unweigerlich gelingen, sie zu verwirklichen.
Sorgt aber dafür, dass ihr nicht zu hastig arbeitet,
denn sonst verhaspelt sich der Faden,
es entstehen Knoten, und eure Spindel wird unbrauchbar.
Geht deshalb immer mit Vorsicht und Geduld voran,
und obwohl ihr auf diese Weise nur langsam vorwärts kommt,
werdet ihr dennoch eine große Strecke zurücklegen.
(Epistolario III., S. 564)



21.10.2018
Lass dich durch das traurige Schauspiel
der menschlichen Ungerechtigkeit nicht erschüttern;
auch diese hat im Kreislauf der Dinge ihren eigenen Wert.
Über ihr wirst du eines Tages
den unausbleiblichen Triumph
der Göttlichen Gerechtigkeit emporsteigen sehen!
(Georgios Festa, 175).



20.10.2018
Man braucht sich nicht zu entmutigen,
denn wenn eine Seele in dem ständigen Bemühen lebt, sich zu bessern,
wird der Herr sie schließlich belohnen, indem er auf einmal
alle Tugenden in ihr erblühen lässt
wie in einem Garten voll schöner Blumen.
(Vittoria Ventrella, 49).



19.10.2018
Bleibe immer fröhlichen Sinnes in Frieden mit deinem Gewissen
und denke daran, dass du dich im Dienste
ein es unendlich guten Vaters befindest,
Der nur aus Liebe zu Seinem Geschöpf herabsteigt,
um es in Sich, Seinen Schöpfer, zu verwandeln.
Und fliehe die Traurigkeit, denn diese befällt die Herzen,
die sich an die Dinge dieser Welt klammern.
(Angela Serritelli, 42)



18.10.2018
Du sollst dich auch nicht abquälen, erkennen zu wollen,
ob du einverstanden warst oder nicht.
Dein Bestreben und deine Aufmerksamkeit
seien vielmehr auf die Rechtschaffenheit
deiner Absichten gerichtet,
denn die musst du immer einhalten,
wenn du ehrenhaft und tapfer
die Arglistig des bösen Feindes bekämpfen willst.
(Epistolario III., S. 6622)



17.10.2018
Was die geistigen Prüfungen anbelangt,
welche dich die väterliche Güte des Himmlischen Vaters
zu unterziehen beliebt, so bitte ich dich,
möglichst gelassen und ruhig zu bleiben,
denn der, welcher die Stelle Gottes bei dir vertritt,
dich in Ihm liebt und dir alles Gute wünscht,
spricht zu dir in Seinem Namen und versichert dir:
Du leidest, das ist wahr, aber in Ergebung;
du leidest, aber fürchte dich nicht,
denn Gott ist mit dir, und du kränkst Ihn nicht,
sondern du liebst ihn.
Du leidest, wisse jedoch, dass Jesus selbst in dir,
für dich und mit dir leidet.
Jesus hat dich nicht verlassen, als du vor Ihm geflohen bist,
wie viel weniger wird er dich jetzt und in Zukunft verlassen,
da du Ihn lieben willst!
Gott kann alles an den Geschöpfen ablehnen und verwerfen,
da alles von Verderbnis zeugt;
niemals aber kann Er den aufrichtigen Wunsch eines Geschöpfes,
Ihn zu lieben, ablehnen.
Wenn du also aus anderen Gründen nicht überzeugt
und der Himmlischen Barmherzigkeit sicher sein kannst,
dann muss du es wenigstens aus diesem Grund sein
und ganz ruhig und froh bleiben.
(Epistolario III., S. 618)



16.10.2018
Denkt daran, liebe Töchter,
dass ich ein Feind von unnützen Wünschen bin,
nicht weniger, als ich es von jenen gefährlichen und bösen bin.
Denn wenn auch das, was man wünscht, an sich gut ist,
so bleibt der Wunsch nichtsdestotrotz fehlerhaft in Bezug auf uns,
besonders, wenn er mit einem übermäßigen, blinden Eifer gemischt ist.
Gott verlangt nicht diese Art des Guten, sondern eine andere,
und Er will, dass wir uns darin üben.
(Epistolario III., S. 579)



15.10.2018
Man darf nie gewaltsam vorgehen,
wenn man nicht Gefahr laufen will, nichts zu erreichen.
Es ist notwendig, sich mit großer christlicher Umsicht
und Klugheit zu bewaffnen.
(Epistolario III., S. 416)



14.10.2018
Arme unglückliche Seelen,
die sich in den Strudel der weltlichen Sorgen stürzen!
Je mehr sie die Welt lieben,
desto mehr wachsen ihre Begierden;
je größer ihre Wünsche werden,
umso mehr fühlen sie sich unfähig,
ihre Pläne zu verwirklichen.
Genau daraus entsteht jene Unruhe,
jene Ungeduld und die schrecklichen Erschütterungen,
die ihre Herzen, da sie nicht mitfühlend
und in Heiliger Liebe schlagen,
zu zerreißen drohen.
(Epistolario III., S. 1092)



13.10.2018
Du mühst dich ab, meine gute Tochter,
das höchste Gut zu suchen,
dabei steckt es in Wahrheit in dir selbst.
Es hält dich auf dem nackten Kreuz ausgestreckt
und flößt dir zum einen die Kraft ein,
das unerträgliche Martyrium zu ertragen
und zum anderen die Liebe,
um Ihn, Der die Ewige Liebe ist, zu lieben.
Also ist deine Furcht, Ihn, ohne es zu merken,
verloren oder enttäuscht zu haben, völlig unbegründet,
da Er dir ja nahe und eng verbunden ist.
Ebenso sinnlos ist deine Sorge um die Zukunft,
da ja der gegenwärtige Zustand
eine Kreuzigung der Liebe ist.
(Epistolario III., S. 651)


12.10.2018
Verwende keine Anstrengung auf Dinge,
die nur Sorgen, Verwirrung und Kummer hervorrufen.
Nur eines ist wichtig:
Den Geist zu erheben und Gott zu lieben!
(Consigli-Esortazioni di Padre Pio, 10)



11.10.2018
Ängstige dich nicht wegen deiner geistigen Nöte:
Es sind Scherze, Liebesbezeigungen und Prüfungen
des Himmlischen Bräutigams, der dich Sich selbst ähnlich machen will.
Jesus sieht die Absichten und guten Vorsätze deiner Seele,
die ja die besten sind.
Diese erkennt Er an und belohnt sie,
nicht dein Unvermögen und deine Schwäche.
Sei also beruhigt!
(Epistolario III., S. 461)



10.10.2018
Was deinen Geist betrifft, so sei ganz ruhig
und vertraue dich immer mehr und vollkommen Jesus an!
Bemühe dich, immer und in allem dem Willen Gottes nachzukommen,
sowohl bei den angenehmen als auch bei den unangenehmen Dingen,
und besorge dich nicht um morgen.
(Epistolario III., S. 455)



09.10.2018
Ich bitte dich auch, dich nicht zu beunruhigen über das,
was ich leide und leiden werde,
denn das Leiden, so groß es auch sein mag,
verglichen mit dem Guten, das uns dafür erwartet,
wird für die Seele zum Vergnügen.
(Epistolario III., S. 402)



08.10.2018
Ich finde an dir nichts besonderes zu tadeln,
außer dieser bitteren, inneren Unruhe und Aufregung,
die du an dir hast und die dich die Süße des Kreuzes
nicht in ihrem vollen Umfang genießen lässt.
Befreie dich davon und mach ansonsten weiter wie bisher,
dann ist alles gut.
(Epistolario III., S. 447)



07.10.2018
Es zerreißt mir das Herz, wenn ich von deinen Leiden höre,
und ich weiß nicht, was ich alles tun würde,
um dir zu helfen und dich erleichtert zu sehen.
Warum aber regst du dich so auf? Weshalb bangst du und quälst dich?
Freue dich lieber, meine Tochter,
denn noch nie hat Jesus dir so viele Kostbarkeiten geschenkt wie jetzt.
Nie habe ich dich mehr von Ihm geliebt gesehen als jetzt.
Was also fürchtest du? Warum zitterst und erschrickst du?
Deine Ängstlichkeit und Furcht ist wie die eines Kindes,
das sich in den Armen einer Mutter fürchtet,
töricht also und ohne Sinn.
(Epistolario III., S. 442)



06.10.2018
Deine Predigt möge eine ständige Opferung
deiner selbst sein,
überall gleich einer zarten Erscheinung,
gleich dem Lächeln Gottes.
(Francesco Morcaldi, 165)



05.10.2018
Verscheuche ein für allemal
deine Ratlosigkeit und deine Ängste
und genieße in Frieden
die süßen Qualen des Geliebten.
(Epistolario III., S. 436)



04.10.2018
Gehen wir nur immer voran, wenn auch langsamen Schrittes;
solange wir dies mit guter, fester Absicht tun,
können wir gar nicht fehlgehen.
Nein, meine lieben Töchter,
es ist für die Übung der Tugenden nicht notwendig,
alle gleichzeitig zu beachten, das würde euch nur verwirren
und eure Gedanken und Eindrücke zu sehr durcheinanderbringen.
(Epistolario III., S. 588)



03.10.2018
Beunruhige dich nicht, wenn du außer Stande bist, zu meditieren,
zu kommunizieren oder irgendeine fromme Übung zu verrichten.
Versuche in der Zwischenzeit, das Fehlende zu ersetzen,
indem du dich möglichst nahe an unseren Herrn anschließt,
durch liebevolle Bereitwilligkeit, durch Stoßgebete
und durch geistige Kommunion.
(Epistolario III., S. 424)



02.10.2018
Hüte dich vor ängstlicher Ungeduld und nervöser Unruhe,
denn es gibt nichts, was den Weg zur Vollkommenheit
mehr behindern könnte.
Lege dein Herz sanft in die Wunden unseres Herrn,
liebe Tochter, aber nicht mit Gewalt.
Habe großes Vertrauen in Seine Barmherzigkeit und Güte,
dass Er dich niemals verlassen wird,
vergiss dabei aber nicht, Sein Heiliges Kreuz zu umfangen.
(Epistolario III., S. 707)



01.10.2018
Wandelt in Einfalt den Weg des Herrn und quält nicht euren Geist.
Ihr sollt eure Fehler hassen, aber auf ruhige Weise,
nicht mit ruhelosem, unerträglichem Hass.
Man muss Geduld mit ihnen haben und versuchen,
durch allmähliche, fromme Verringerung
Nutzen aus ihnen zu ziehen.
Ohne diese Geduld, meine guten Töchter,
werden eure Fehler, anstatt abzunehmen, eher noch wachsen,
denn nichts bindet unsere Fehler mehr aneinander
als die Ungeduld und der Übereifer, sie ausmerzen zu wollen.
(Epistolario III., S. 579)



30.09.2018
Niemals ist mir der Gedanke an Rache in den Sinn gekommen:
Ich habe für die Verleumder gebetet
und bete weiterhin für sie.
Allenfalls habe ich manchmal dem Herrn gesagt:
„Herr, wenn zu ihrer Bekehrung
ein Peitschenhieb notwendig ist,
dann schlage zu,
wenn sie nur gerettet werden.“
(Agostino de San Marco in Lamis, 127)



29.09.2018
Macht euch keine Sorgen, indem ihr glaubt, mir Zeit zu stehlen,
denn die bestgenützte Zeit ist jene,
die man für die Heiligung der Seelen anderer verwendet.
Ich kann der Barmherzigkeit des Himmlischen Vaters
gar nicht genug danken, wenn Er mir Seelen sendet,
denen ich in irgendeiner Weise helfen kann.
(M. Calbucci , 83)



28.09.2018
Tue Gutes, wo immer du auch bist,
damit ein jeder sagen kann:
„Dieser ist ein Sohn Christi“.
Ertrage Kummer, Krankheit und Schmerz
aus Liebe zu Gott und für die Bekehrung
der armen Sünder.
Schütze den Schwachen,
tröste den, der traurig ist.
(Felice Spaccucci, 119)



27.09.2018
Was kann ich dir nur sagen,
um der Vielzahl deiner Sorgen Einhalt zu gebieten?
Bemühe dich nicht allzu sehr, dein Herz zu heilen,
denn deine Mühe würde es nur noch kränker machen.
Streng dich nicht zu sehr an,
deinen Versuchungen zu widerstehen,
denn diese Gewaltanwendung
würde sie nur noch stärker machen.
Verachte sie ganz einfach,
und grüble nicht so sehr darüber nach.
(Epistolario III., S. 503)



26.09.2018
Die Nöte der Menschheit:
Das sollten die Sorgen aller sein!
(Testimonianze, 95)



25.09.2018
Gebe es Gott,
dass sich diese armen Geschöpfe eines Besseren besinnen wollten
und wirklich zu Ihm zurückkehrten!
Für diese Personen muss man das Herz einer Mutter haben
und sich mit größter Sorgfalt um sie kümmern,
denn Jesus sagt uns,
dass einem einzigen reuigen Sünder
ein größeres Fest im Himmel bereitet wird
als der Ausdauer von neunundneunzig Gerechten.
Diese Worte des Heilands
sind wirklich tröstlich für viele Seelen,
die zu Ihrem Unglück gesündigt haben,
dann aber ihr Unrecht einsehen
und zu Jesus zurückkehren wollen.
(Epistolario III., S. 1082)



24.09.2018
Es gibt etwas, das ich absolut nicht ertragen kann, und zwar dies:
Wenn ich selbst jemandem einen Tadel erteilen muss,
bin ich stets dazu bereit,
jedoch einen anderen sehen, der dies tut,
nein, das kann ich nicht leiden.
Es ist mir unerträglich,
einen anderen so gedemütigt und beschämt zu sehen.
(Testimonianze, 120)


23.09.2018
Das Leben ist ein fortwährender Kampf gegen sich selbst,
und nur um den Preis des Schmerzes
erblüht es in voller Schönheit.
Leistet Jesus im Ölgarten immer Gesellschaft,
dann wird Er euch in den Stunden der Angst,
die über euch kommen werden, zu trösten wissen.
(Angela Serritelli, 15)



22.09.2018
Ich gehöre einem jedem ganz. Ein jeder kann sagen: „Pater Pio ist mein“.
Ich liebe meine Brüder in der Verbannung so sehr.
Ich liebe meine geistigen Kinder wie meine eigene Seele und noch mehr.
Unter Schmerzen und in Liebe habe ich sie Jesus wiedergeboren.
Mich selbst kann ich vergessen, aber nicht meine geistigen Kinder,
im Gegenteil; ich versichere euch, wenn mich der Herr einst rufen wird,
werde ich zu Ihm sagen: „Herr, ich bleibe hier
an der Pforte des Paradieses, und ich werde erst dann eintreten,
wenn ich dem letzten meiner Söhne habe eintreten sehen“.
Ich leide sehr darunter, dass Ich nicht alle meine Brüder
für Gott gewinnen kann.
Manchmal glaube ich, es bricht mir das Herz und ich sterbe,
wenn ich so viele Seelen leiden sehe, ohne ihnen helfen zu können,
und so viele Brüder, sie sich mit Satan verbündet haben.
(Archiv Padre Pio)



21.09.2018
Erhebe Dich denn, oh Herr,
und bestärke in deiner Gnade diejenigen,
die Du mir anvertraut hast.
Lasse nicht zu, dass einer aus der Herde
ausbricht und sich verliere.
Oh, mein Gott, mein Gott, lasse nicht zu,
dass Dein Erbe verlorenen gehe!
(Epistolario III., Seite 1009)



20.09.2018
Wir alle sind vom Herrn dazu berufen,
Seelen zu retten und Seinen Ruhm zu bereiten.
Die Seele kann und muss den Ruhm Gottes verbreiten
und für das Heil der Menschen arbeiten,
indem sie ein christliches Leben führt
und den Herrn unaufhörlich bittet:
„Dein Reich komme, und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Übel!“.
Das ist es, was ihr tun sollt.
Opfert euch zu diesem Zweck ununterbrochen
und vollkommen dem Herrn.
(Epistolario II., Seite 70)



19.09.2018
Ja, von Herzen gern segne ich das Werk,
die Kinder, die ja die bevorzugten Blümlein Jesu sind,
im Katechismus zu unterrichten.
Ebenso segne ich die eifrige Tätigkeit
und das Werk unserer Missionare.
(Epistolario III., Seite 457)



18.09.2018
Die Zeit, die man um der Ehre Gottes willen
und für das Heil der Seele verbringt,
ist nie vertane Zeit.
(Consigli-Esortazioni, 9)



17.09.2018
Denke immer daran, dass der Übeltäter,
der sich seiner schlechten Tat schämt,
näher bei Gott ist als der Ehrenhafte,
der bei einem guten Werk errötet.
(Consigli-Esortazioni, 16)



16.09.2018
Wir sind nicht verpflichtet,
uns des Guten zu enthalten,
nur um zu vermeiden,
dass wir bei den Pharisäern Anstoß nehmen.
(Consigli-Esortazioni, 37)



15.09.2018
Jesus und deine Seele
müssen gemeinsam den Weinberg bestellen.
Deine Aufgabe ist es,
die Steine zu sammeln und wegzuschaffen,
sowie Unkraut und Dornen auszureißen.
Jesu Aufgabe ist es zu säen,
zu pflanzen, zu pflegen und zu gießen.
Aber auch bei deiner Arbeit ist Jesus mit tätig,
denn ohne Ihn gelingt dir nichts!!
(Consigli-Esortazioni, 54)



14.09.2018
Nie wirst du dich über irgendwelche Kränkungen beklagen,
egal von welcher Seite sie dir auch zugefügt werden,
wenn du daran denkst, dass Jesus
von der Bosheit gerade jener Menschen,
welchen Er selbst nur Gutes erwiesen hatte,
mit Schmähungen jeder Art überhäuft wurde.
Allen wirst du in christlicher Liebe vergeben,
wenn du dir das Beispiel des Göttlichen Meisters vor Augen hältst,
Der sogar diejenigen, die Ihn kreuzigten,
vor Seinem Vater entschuldigte.
(Archiv Padre Pio)



13.09.2018
Ohne die Flamme der Göttlichen Liebe
neigt der menschliche Geist dazu,
bis auf die Stufe der Tiere zu sinken,
die Nächstenliebe und die Liebe zu Gott dagegen
erheben ihn in solche Höhen,
dass er sogar den Thron Gottes erreicht.
Danket ohne Unterlass der Freigebigkeit
eines solch gütigen Vaters und bittet Ihn,
dass Er in euren Herzen
die Heilige Liebe immer mehr wachsen lasse.
(Epistolario II., S. 70)



12.09.2018
Liebe vergisst alles,
verzeiht alles,
gibt alles
ohne Vorbehalt.
(Epistolario IV., S. 870)



11.09.2018
Liebe Jesus, liebe Ihn sehr,
aber liebe deshalb
auch immer mehr das Opfer.
Liebe will bitter schmecken.
(Testimonianze, 99)



10.09.2018
Jesus, entzünde Du in mir jenes Feuer,
das Du zu bringen auf die Erde gekommen bist,
auf dass Ich mich, von ihm verzehrt,
auf dem Altar Deiner barmherzigen Liebe hinopfere
als ein Brandopfer der Liebe, damit Du
in meinem Herzen und in den Herzen aller herrschest
und damit überall aus aller Munde ein einziger Gesang erschalle
voll Lob, Preis und Dank an Dich, für die Liebe, die Du uns
im Geheimnis deiner zarten, Göttlichen Geburt bewiesen hast.
(Epistolario IV., S. 869)



09.09.2018
Gott liebt uns,
und dass Er uns liebt,
beweist die Tatsache,
dass Er uns auch dann,
in dem Augenblick erduldet,
wenn wir Ihn kränken.
(Giovanni da Baggio, 30)


08.09.2018
Dieses mein Herz gehört Dir…, mein Jesus.
Nimm denn dieses mein Herz,
fülle es mit Deiner Liebe,
und dann befiehl mir, was du willst.
(Agostino da San Marco, 49)



07.09.2018
Ein einziger Akt der Liebe zu Gott
in Zeiten der geistigen Dürre
ist mehr wert als hundert andere,
die man in Freude und
seelischer Ausgeglichenheit vollbringt.
(Angela Serritelli, 43)



06.09.2018
Je mehr Widrigkeiten
du zu erdulden hast,
desto mehr Liebe
wirst du empfangen.
(Filomena Fini, 16)



05.09.2018
Wenn Gott dir keine Freuden und Glückseligkeiten bietet,
dann musst du guten Mutes bleiben
und geduldig dein Brot essen, wenn es auch hart ist,
indem du deine Pflicht erfüllst,
auch ohne einen erkennbaren Lohn.
Auf diese Weise ist unsere Liebe zu Gott
eine selbstlose Liebe;
so liebt und dient man Gott auf eigene Kosten,
was genau die Art der Seelen ist,
welche die vollkommensten sind.
(Epistolario III., 282)



04.09.2018
Du, der du die Verantwortung für die Seelen hast,
versuch es mit Liebe, mit viel Liebe,
mit deiner ganzen Liebe;
schöpf‘ all deine Liebe aus,
und wenn das alles nichts nützt…,
dann schlag zu,
denn Jesus, unser Vorbild,
hat es uns so gelehrt,
indem er das Paradies,
aber auch die Hölle schuf.
(Alberto del Fante, 550)



03.09.2018
Nur die Liebe kann das bezähmen,
was in nun an Unbezähmbarem ist,
indem sie uns davon überzeugt,
Vertrauen zu haben.
Wie schön ist die Liebe,
wenn man sie als Geschenk erhält,
und wie entstellt ist sie dagegen,
wenn man sie sucht und fordert.
(Francesco Morcaldi, 166)



02.09.2018
Um zwei Dinge müssen wir unseren geliebten Herrn
und Heiland unablässig bitten:
Dass Er die Liebe und die Furcht in uns wachsen lasse,
denn erstere wird uns auf den Wegen des Herrn voraneilen lassen,
die zweite wird uns darauf achten lassen, wo wir den Fuß hinsetzen.
Erstere lässt uns die Dinge dieser Welt als das ansehen, was sie sind;
die zweite lässt uns jede Unachtsamkeit genau prüfen.
Wenn sich dann Liebe und Furcht vereinen,
liegt es nicht mehr in unserer Macht,
den Dingen dieser Welt Zuneigung zu gewähren.
(Epistolario I., S. 407)



01.09.2018
Man muss lieben, lieben,
nichts weiter als lieben.
(Giorgio Festa, 292)



31.08.2018
Halte dich immer eng
an die heilige katholische Kirche,
denn sie allein kann dir
den wahren Frieden geben,
denn sie allein besitzt Jesus
im Heiligsten Sakrament,
welcher der wahre Friedensfürst ist.
(Francesco Morcaldi, 166)



30.08.2018
Wenn wir den Willen der anderen tun,
müssen wir uns klar sein,
dass wir den Willen Gottes erfüllen,
Der ihn uns
im Willen unserer Vorgesetzten
und Nachbarn kundtut.
(Angela Serritelli, 43)



29.08.2018
Demütig und gefügig sein
heißt nicht, Sklave zu sein,
sondern frei zu sein
für einen heiligen Rat.
(Felice Spaccucci, 32)



28.08.2018
Gott bereichert die Seele,
die sich von allem entblößt.
(Alberto del Fante, 553)



27.08.2018
Demut ist Wahrheit,
und Wahrheit ist Demut.
(Alberto del Fante, 554)



26.08.2018
Eigenliebe, die Tochter des Hochmuts,
ist schlimmer als die Mutter selbst.
(Alberto del Fante, 389)



25.08.2018
Liebet und übt die Einfalt und Demut
und kümmert euch nicht um die Ansichten der Welt,
denn wenn diese Welt nichts gegen uns zu sagen hätte,
wären wir keine echten Diener Gottes.
(Angela Serenelli, 43)



24.08.2018
Die Welt schätzt uns nicht,
weil wir Kinder Gottes sind;
trösten wir uns damit,
dass sie wenigstens ein Mal
die Wahrheit erkannt hat und nicht lügt.
(Angela Serenelli, 44)



23.08.2018
Gibt acht, dass du nie den Mut verlierst,
wenn deine geistigen Schwächen
dich zu sehr bedrängen.
Wenn Gott dich Fehler machen lässt,
dann nicht, um dich zu verlassen,
sondern nur, um deine Demut zu festigen
und dich in Zukunft wachsamer sein zu lassen.
(Francesco Morcaldi, 168)



22.08.2018
Wieviel Bosheit steckt in mir! –
Bleibe getrost bei dieser Überzeugung;
erniedrige dich,
aber rege dich nicht auf.
(Archiv Padre Pio)



21.08.2018
Wenn Gott uns alles,
was Er uns gegeben hat,
nehmen würde,
gingen wir in Lumpen.
(E. Risso, 17)



20.08.2018
Was kann ich aus mir selbst tun?
Alles kommt von Gott.
An einem Ding nur bin ich reich:
An einer unendlichen Erbärmlichkeit.
(Testimonianze, 119)



19.08.2018
Es ist besser, wenn du dich vor Gott erniedrigst,
als zu verzagen und mutlos zu werden,
wenn Er dir die Leiden Seines Sohnes auferlegt
und dich deine Verwundbarkeit fühlen lassen will.
An Ihn musst du dein Gebet
der Ergebung und der Hoffnung richten,
wenn du schwach gewesen und gefallen bist,
und Ihm für die vielen Wohltaten,
mit denen Er dich auszeichnet, danken.
(Testimonianze, 54)

18.08.2018
Wenn die Standhaftigkeit von uns abhinge,
würden wir sicher beim ersten Windstoß umfallen,
in die Hände der Feinde unseres Heils.
Vertrauen wir immer
in die Göttliche Barmherzigkeit ,
dann werden wir immer mehr erfahren,
wie gut der Herr ist.
(Epistolario IV., S. 237)



17.08.2018
Schauen wir zuerst empor
und dann auf uns selbst.
Der unendliche Abstand
zwischen dem Blau des Himmels
und dem dunklen Abgrund
erzeugt Demut.
(Testimonianze, 54)



16.08.2018
Demütige dich immer in Liebe
vor Gott und vor den Menschen,
denn Gott spricht zu dem,
der im Herzen wahrhaft demütig bleibt vor Ihm,
und Er bereichert ihn mit Seinen Gaben.
(Testimonianze, 54)



15.08.2018
Demut und Liebe gehen im gleichen Schritt.
Die eine verherrlicht und die andere heiligt.
Demut und Sittenreinheit sind Flügel,
die uns bis zu Gott erheben,
uns fast Gott ähnlich machen.
(Testimonianze, 54)



14.08.2018
Vater, ihr seid so gut!
Ich bin nicht gut, Jesus allein ist gut.
Ich verstehe gar nicht,
wieso dieses Gewand des Hl. Franz von Assisi,
das ich trage, nicht vor mir flieht!
Der schlimmste Verbrecher dieser Erde
ist Gold wert im Vergleich zu mir.
(Testimonianze, 118)



13.08.2018
Was ist Glück,
wenn nicht der Besitz jeglicher Art von Gut,
das den Menschen ganz und gar zufrieden macht?
Gibt es aber auf dieser Erde jemanden,
der wirklich vollkommen glücklich ist?
Nein, sicher nicht.
Der Mensch wäre es gewesen,
wenn er seinem Gott treu geblieben wäre.
Da der Mensch aber voller Fehler,
d.h. voller Sünden ist,
kann er niemals vollkommen glücklich sein.
Das Glück findet man deshalb nur im Himmel:
Dort gibt es keine Gefahr, Gott zu verlieren,
keine Leiden, keinen Tod,
sondern nur ewigwährendes Leben
mit Jesus Christus.
(Componimenti scolastici Nr. 67, S. 172)



19.08.2018
Es ist besser, wenn du dich vor Gott erniedrigst,
als zu verzagen und mutlos zu werden,
wenn Er dir die Leiden Seines Sohnes auferlegt
und dich deine Verwundbarkeit fühlen lassen will.
An Ihn musst du dein Gebet
der Ergebung und der Hoffnung richten,
wenn du schwach gewesen und gefallen bist,
und Ihm für die vielen Wohltaten,
mit denen Er dich auszeichnet, danken.
(Testimonianze, 54)



18.08.2018
Wenn die Standhaftigkeit von uns abhinge,
würden wir sicher beim ersten Windstoß umfallen,
in die Hände der Feinde unseres Heils.
Vertrauen wir immer
in die Göttliche Barmherzigkeit ,
dann werden wir immer mehr erfahren,
wie gut der Herr ist.
(Epistolario IV., S. 237)

17.08.2018
Schauen wir zuerst empor
und dann auf uns selbst.
Der unendliche Abstand
zwischen dem Blau des Himmels
und dem dunklen Abgrund
erzeugt Demut.
(Testimonianze, 54)



16.08.2018
Demütige dich immer in Liebe
vor Gott und vor den Menschen,
denn Gott spricht zu dem,
der im Herzen wahrhaft demütig bleibt vor Ihm,
und Er bereichert ihn mit Seinen Gaben.
(Testimonianze, 54)



15.08.2018
Demut und Liebe gehen im gleichen Schritt.
Die eine verherrlicht und die andere heiligt.
Demut und Sittenreinheit sind Flügel,
die uns bis zu Gott erheben,
uns fast Gott ähnlich machen.
(Testimonianze, 54)



14.08.2018
Vater, ihr seid so gut!
Ich bin nicht gut, Jesus allein ist gut.
Ich verstehe gar nicht,
wieso dieses Gewand des Hl. Franz von Assisi,
das ich trage, nicht vor mir flieht!
Der schlimmste Verbrecher dieser Erde
ist Gold wert im Vergleich zu mir.
(Testimonianze, 118)



13.08.2018
Was ist Glück,
wenn nicht der Besitz jeglicher Art von Gut,
das den Menschen ganz und gar zufrieden macht?
Gibt es aber auf dieser Erde jemanden,
der wirklich vollkommen glücklich ist?
Nein, sicher nicht.
Der Mensch wäre es gewesen,
wenn er seinem Gott treu geblieben wäre.
Da der Mensch aber voller Fehler,
d.h. voller Sünden ist,
kann er niemals vollkommen glücklich sein.
Das Glück findet man deshalb nur im Himmel:
Dort gibt es keine Gefahr, Gott zu verlieren,
keine Leiden, keinen Tod,
sondern nur ewigwährendes Leben
mit Jesus Christus.
(Componimenti scolastici Nr. 67, S. 172)



12.08.2018
Du hast schlecht gebaut.
Zerstöre dein Werk
und baue es wieder neu
und besser auf.
(Alberto del Fante, 553)



11.08.2018
Wenn wir mit Geduld
die Schwächen der anderen ertragen müssen,
umso mehr müssen wir uns selbst ertragen.
Bei deinen täglichen Treuebrüchen
zeige Demut, Demut und immer wieder Demut.
Wenn Jesus dich dann ganz erniedrigt sieht,
wird Er selbst dir die Hand reichen
und dich an Sein Herz ziehen.
(Archiv Padre Pio)



10.08.2018
In dieser Welt hat niemand von uns
irgendeinen Verdienst.
Es ist der Herr,
der uns wohlgesonnen ist,
und es ist Seine unendliche Güte,
die uns alles gewährt,
weil sie alles vergibt.
(Consigli-Esortazioni di Padre Pio, 47)



09.08.2018
Die wahre Demut des Herzens
ist jene tief empfundene,
gelebte und nicht nach außen hin gezeigte.
Man muss sich vor Gott immer demütigen,
aber nicht mit jener falschen Demut,
die nur zur Mutlosigkeit führt
und Kummer und Verzweiflung hervorruft.
Wir müssen von uns selbst
eine geringe Meinung haben,
uns für geringer halten als die anderen,
die eigenen Interessen
nicht vor jene der anderen stellen.
(Archiv Padre Pio)



08.08.2018
Der Gedanke, dass Jesus Sich selbst
jeden Morgen in uns hineinversenkt,
uns durchdringt, uns alles schenkt,
müsste eigentlich in uns den Zweig oder
die Blume der Demut erblühen lassen.
Doch das Gegenteil ist der Fall,
denn siehe, der Teufel,
der sich nicht so tief wie Jesus
in uns hineinversenken kann, lässt sofort
die Schößlinge des Hochmuts hervorsprießen.
Das gereicht uns nicht zur Ehre.
Man muss also kämpfen
und sich anstrengen emporzusteigen.
Es ist wahr:
Ohne eine Begegnung mit Gott
werden wir niemals den Gipfel erreichen.
Um Ihm aber zu begegnen,
müssen wir hinaufsteigen und Er herunter.
Wenn wir nicht mehr weiter können,
dann müssen wir in Demut innehalten,
und in dieser Demut
werden wir Gott begegnen,
denn Er steigt herab
Ins demütige Herz.
(Giovanni da Baggio, 61)



07.08.2018
Ich bin nicht so, wie der Herr mich gemacht hat,
aber ich fühle, dass ich mehr zur Demut
als zum Hochmut neige.
Denn die Wahrheit liegt in der Demut,
und die Wahrheit ist, dass ich nichts bin,
und dass alles, was an Gutem in mir ist,
von Gott stammt.
Oftmals verderben wir auch noch das,
was Gott an Gutem in uns hineingelegt hat.
Wenn die Leute mich um etwas bitten,
denke ich weniger an das, was ich geben kann,
als an das, was ich nicht geben kann,
deshalb bleiben so viele Seelen durstig,
weil ich ihnen die Gabe Gottes
nicht zu geben vermochte.
(Giovanni da Baggio, 61)

06.08.2018
Prinzipiell musst du in deinem Verhalten
auf der Basis der christlichen Gerechtigkeit
und dem Fundament der Güte beharren,
auf der Tugend, d.h. jener Tugend,
die Jesus selbst uns ausdrücklich zum Vorbild gibt,
ich meine: Die Demut (vgl. Mt. 11,29).
Innere und äußere Demut,
mehr jedoch die innere als die äußere,
mehr die empfundene als die gezeigte,
mehr die tiefgehende als die sichtbare.
Sieh dich als das an, meine geliebte Tochter,
was du in Wahrheit bist: Ein Nichts,
eine Armseligkeit, ein Unvermögen,
eine Quelle der Bosheit ohne Grenzen
und mildernde Umstände, imstande,
das Gute in Schlechtes zu verwandeln,
das Gute für das Schlechte aufzugeben,
dir Gutes zuzuschreiben
und das Schlechte zu rechtfertigen
und um desselben Schlechten willen
das Höchste Gut zu verachten.
(Epistolario III,. Seite 718)



05.08.2018
Geht nie zu Bett,
ohne vorher euer Gewissen
darüber geprüft zu haben,
wie ihr den Tag verbracht habt,
und nicht bevor ihr all eure Gedanken
auf Gott hingelenkt habt,
gefolgt vom Opfer und der Weihe
eurer eigenen Person und aller Christen.
Weiht außerdem zu Ehren Seiner Göttlichen Majestät
auch den Schlaf, den ihr im Begriff steht zu genießen,
und vergesst nie den Schutzengel,
der immer bei euch ist.
(Epistolario II,. Seite 277)



04.08.2018
Es gibt einen Unterschied
zwischen der Tugend der Demut
und der Verabscheuenswürdigkeit,
denn Demut ist die Erkenntnis
der eigenen Verabscheuenswürdigkeit.
Der höchste Grad der Demut ist nun,
die eigene Verabscheuenswürdigkeit
nicht nur zu erkennen,
sondern auch zu lieben,
und das ist es also,
wozu ich euch ermahne.
(Epistolario III,. Seite 566)



03.08.2018
Erbitten auch wir von unserem guten Jesus
die Demut, das Vertrauen und den Glauben
unserer lieben heiligen Klara;
wie sie wollen wir Jesus inbrünstig bitten
und uns Ihm ganz hingeben,
indem wir uns von diesem lügnerischen Weltgetriebe,
wo alles Torheit und Eitelkeit ist, abwenden.
Alles vergeht, Gott allein bleibt der Seele,
wenn sie es verstanden hat,
Ihn aufrichtig zu lieben.
(Epistolario III,. Seite 1092)



02.08.2018
Überdies sage ich euch,
dass ihr eure eigene Widerwärtigkeit
und Unfähigkeit lieben sollt.
Die eigene Widerwärtigkeit lieben,
besteht darin, meine lieben Töchter,
dass ihr demütig seid,
ruhig, sanftmütig und zuversichtlich
in Zeiten der Dunkelheit und Ohnmacht.
Ich meine, wenn ihr euch nicht beunruhigt,
nicht ängstigt, euch von all dem
nicht verwirren lasst,
sondern guten Herzens,
ich will nicht sagen, mit Freuden,
aber freiwillig und unbeirrbar
diese Kreuze auf euch nehmt
und in dieser Finsternis verharrt,
dann werdet ihr auf diese Weise
eure Widerwärtigkeit und Unfähigkeit lieben,
denn was bedeutet Unfähigkeit anderes
als Blindheit und Ohnmacht?
(Epistolario III,. Seite 566)



01.08.2018
Der Herr lässt uns nur nach und nach
erkennen, wer wir sind.
Es scheint mir wirklich unvorstellbar,
wie jemand, der Vernunft und Gewissen besitzt,
überheblich und stolz sein kann.
(Giovanni da Baggio, 57)



31.07.2018
Starke und großmütige Herzen
leiden nur aus außergewöhnlichen Gründen,
und selbst diese Gründe
lassen sie nicht allzu tief
in ihr Innnerstes eindringen.
(M. Calbucci, 57)
30.07.2018
Um uns zu locken,
verleiht Gott uns reiche Gnaden,
und wir fühlen uns schon im Himmel.
Aber wir bedenken dabei nicht,
dass wir zu unserem Wachstum
hartes Brot benötigen;
die Kreuze, die Erniedrigungen,
die Prüfungen,
die Widersprüche.
(Felice Spaccucci, 86)



29.07.2018
Lass dich durch das traurige Schauspiel
der menschlichen Ungerechtigkeit
nicht erschüttern;
auch sie hat im Kreislauf der Dinge
ihren Wert.
(M. Calbucci, 13)



28.07.2018
Die Eitelkeit ist ein Feind gerade jener Seelen,
die sich Gott geweiht
und dem geistigen Leben zugewandt haben;
deshalb kann man sie mit Recht
„die Motte der nach Vollkommenheit strebenden Seelen“ nennen.
Die Heiligen nennen Sie den „Holzwurm“ der Heiligkeit.
(Epistolario I,. Seite 396)



27.07.2018
Die Einfalt des Herzens ist eine Tugend,
jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt.
Niemals darf ihr die Vorsicht fehlen.
List und Verschlagenheit hingegen
sind teuflisch und richten viel Schaden an.
(Alberto del Fante, 391)



26.07.2018
Du musst immer gleichzeitig
Vorsicht und Liebe walten lassen.
Die Vorsicht besitzt die Augen,
die Liebe die Füße.
Mit ihren Füßen möchte die Liebe zu Gott eilen,
aber ihr Verlangen nach Ihm ist blind,
und manchmal könnte sie straucheln,
wenn die Vorsicht sie nicht
mit ihren Augen leiten würde.
Wenn die Vorsicht sieht,
dass die Liebe ungezügelt sein könnte,
leiht sie ihr die Augen.
(Consigli-Esortazioni di Padre Pio, 17)



25.07.2018
Weigert euch niemals,
ganz gleich aus welchem Grunde
und wem auch immer,
einen Liebesdienst zu erweisen;
ihr sollt im Gegenteil freiwillig eure Hilfe anbieten,
so oft sich euch eine Gelegenheit dazu bietet.
So will es der Herr,
und so müsst ihr euch bemühen zu handeln.
(Epistolario I,. Seite 1213)



24.07.2018
Kämpfet tapfer, meine Tochter,
wenn ihr den Preis der starken,
tapferen Seelen gewinnen wollt.
(Epistolario III,. Seite 405)



23.07.2018
Ich leide, ja, ich leide sehr;
doch dank dem guten Jesus
spüre ich noch ein wenig Kraft in mir;
und was kann ein Geschöpf
mit Jesu Hilfe nicht alles vollbringen!
(Epistolario I,. Seite 303)